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TV-SENDUNG • WZ > JUNI 2024

Friedensbildung in Schule

Friedensfachkräfte bringen ihre internationale Erfahrung in Schulen in Niedersachsen ein

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Schul-Veranstaltung mit TV‑Aufzeichnung: Fr 14. Juni 2024, 10 Uhr – Tellkampfschule, Altenbekener Damm 83 – Hannover
Sendetermin bei Oldenburg eins steht noch nicht fest

Thema und Gäste

Friedensfachkräfte mit oft langjähriger Erfahrung in internationalen Einsätzen stehen für Friedensbildung in Schulen in Niedersachsen zur Verfügung. Vermittelt werden sie vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ). In Zusammenarbeit mit dem NLQ und mit der Tellkampfschule in Hannover stellt Werkstatt Zukunft dieses zukunftweisende Projekt vor.

Hier geben wir mit einem Interview und einer Pressemitteilung einen ersten Einblick in unser Projekt, die Seite wächst im weiteren Verlauf der Woche. Zunächst stammt das Themenbild oben aus einem Projekt mit einer Schule in Uplengen im Landkreis Leer.

Zur Eröffnung: Interview mit der Kultusministerin

In der Tellkampfschule engagiert sich der 11. Jahrgang in diesem Projekt. Einige Schülerinnen konnten die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg am Rande einer Landtagssitzung besuchen. Klara aus der Gruppe hat das Interview geführt.

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Friedensbildung in Schule. Klara aus dem 11. Jahrgang der Tellkampfschule Hannover spricht mit der Niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg über die Frage, wie Friedensbildung in Schulen gestärkt werden kann und warum sie so dringend gebraucht wird. Mai 2024 | Themenseite

Friedenslogik verstehen

Pressemitteilung: Projektwoche zu Friedensbildung im 11. Jahrgang der Tellkampfschule

„Ich merke, dass es in den Schulen ein ganz, ganz großes Bedürfnis gibt, über Frieden zu reden. Und das ist ja auch klar, weil viele Kriegsentwicklungen uns selbst betreffen“, sagt Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg im Interview mit Klara, Schülerin des 11. Jahrgangs der Tellkampfschule Hannover, im niedersächsischen Landtag.

Klara und ihre Mitschülerinnen haben die Kultusministerin gemeinsam mit ihrer Lehrerin Anne Kilian im Rahmen eines Projektes zu Friedensbildung getroffen und sie dazu interviewt, ob das Thema Frieden im Unterricht zu wenig berücksichtig wird.

„Mein Eindruck ist, dass sich Schule ausreichend mit Frieden beschäftigt, es sich aber nach zu wenig anfühlt. Wir geben entsprechendes Lehrmaterial zur Hand, wir vergeben den Schülerfriedenspreis, Frieden ist, wie kann ich gewaltfrei kommunizieren, wie kann ich Streit und Konflikte vermeiden. Aber Menschen neigen dazu, das Schlechte zu thematisieren und Krieg in Europa ist für Schulen tatsächlich neu. Trotzdem kann Schule davor nicht die Augen verschließen. Die Auseinandersetzung mit dem Frieden muss also auch in Schule gefördert werden. Frieden braucht den Raum in Schule und ich begrüße euren Einsatz für den Frieden“, führt Julia Willie Hamburg weiter aus.

Das Projekt von Werkstatt Zukunft e.V., das gemeinsam mit niedersächsischen Friedensfachkräften und der Koordinierungsstelle Friedensbildung des Niedersächsische Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung in der Tellkampfschule vom 10.-14. Juni 2024 durchgeführt wird, hat das Ziel, Schüler:innen in der schulischen Auseinandersetzung mit Krisen und Konflikten, sicherheitspolitischen Fragen und deren friedlicher Bearbeitung zu informieren und zu stärken. Friedensfachkräfte vermitteln Erfahrungen aus ihren Auslandseinsätzen z.B. als EU-Wahlbeobachterin, als OSZE-Beobachterin für Menschenrechte oder als Lang- und Kurzzeitexpertin in Internationaler Entwicklungspolitik.

Der Schulleiter der Tellkampfschule, René Mounajed, freut sich ausgesprochen auf diese Projektwoche zu Friedensbildung: „Die Schüler:innen des 11. Jahrgangs beschäftig das Thema sehr. Geflüchtete junge Menschen aus Syrien, dem Irak und auch aus der Ukraine haben genau die gegenteilige Erfahrung machen müssen, dass Frieden eben nicht gelingt. Insofern haben wir leider genügend individuelle Anknüpfungspunkte, uns mit dem Thema Frieden im Unterricht auseinanderzusetzen, damit wir hier möglichst konfliktfrei miteinander leben.“

Die Projektwoche endet am Freitag, den 14. Juni 2024 um 10 Uhr mit einer Interviewrunde, die vom Medienprojekt Werkstatt Zukunft als TV-Sendung aufgezeichnet wird, und in der die Ergebnisse der verschiedenen Perspektiven von Friedensbildung mit mehreren Gesprächspartner:innen diskutiert werden. Zu dieser Veranstaltung ist die interessierte Öffentlichkeit eingeladen.

Die Sendereihe

Werkstatt Zukunft produziert monatlich eine TV-Sendereihe, die bei Oldenburg eins und bei weiteren Bürgersendern ausgestrahlt wird. Über unsere Website und unseren YouTube-Kanal sind unsere Videos zeitlich und räumlich unbegrenzt zu sehen.

Projektpartner:innen und Förderer

Unser Projekt zu „Friedensbildung in Schulen“ führen wir gemeinsam mit niedersächsischen Friedensfachkräften und der Koordinierungsstelle Friedensbildung beim NLQ (Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung) in der Tellkampfschule in Hannover durch. Gefördert durch

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Werkstatt Zukunft in Kooperation mit der Tellkampfschule Hannover sowie mit Oldenburg eins und weiteren Bürgersendern.


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