Werkstatt Zukunft
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Ernte von Kaffeekirschen in Indonesien | Foto TransFair e.V. / Nathalie Bertrams

4. September 2019: Oldenburg wird „Fairtrade Town“

Fairer Handel gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Um Ausbeutung und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen nicht zu unterstützen, sind heutzutage viele Menschen bereit, für faire Produkte mehr Geld auszugeben.

In Oldenburg ist die Initiative „Oldenburg handelt fair“ entstanden, die sich dafür einsetzt Oldenburg als Fairtrade Town auszeichnen zu lassen. Städte, die diese Auszeichnung erhalten haben, setzen sich gezielt für einen fairen Handel auf kommunaler Ebene ein | mehr

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Menschenrechte in globalen Lieferketten

Konzernmacht und Menschenrechte – Das ist das Thema von Akhona Mehlo, Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte aus Johannesburg. Viele Unternehmen sind weltweit tätig: direkt oder indirekt über ausgelagerte Produktionsstandorte, beim Einkauf von Rohstoffen oder Produkten, aber auch durch Investitionen und anderen Beteiligungen. Damit haben sie Einfluss auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen, die in ihren Lieferketten arbeiten - Werkstatt Zukunft, Januar 2019 | Video


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Frieden schaffen – Es liegt an uns

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ – Unter dieses Wort Martin Bubers (1878 - 1965), des bedeutenden jüdischen Religionsphilosophen, stellt Andreas Büttner aus dem Werkstatt-Team seine diesjährige Betrachtung zu Weihnachten. Frieden entsteht da, wo wir anderen Menschen wirklich begegnen. Dort, wo das Leben wirklich wird.

Dabei geht es nicht nur um die Weihnachtsgeschichte, sondern auch um ein Religionsgespräch im Jahr 1977 zwischen Helmut Schmidt und Anwar as-Sadat, deren 100. Geburtstage wir dieser Tage gedenken. 1977 wurde in Ägypten aber auch die Sekem-Initiative gegründet. Was das alles mit Frieden zu tun hat – lesen Sie selbst | mehr

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Wasser – ein globales Problem?

Schüler*innen der OBS Eversten stellen ihr Projekt vor, bei dem Wasser als Grundlage unseres Lebens im Mittelpunkt steht. Sie führen Gespräche über globale Zusammenhänge mit Fachleuten, diskutieren über den Zusammenhang unserer Wassernutzung mit dem Klima und bringen Erfahrungen aus ihrem Engagement für die Region Rojava im Norden Syriens ein.

Werkstatt Zukunft hat für die Schüler*innen des 10. Jahrgangs Anfang November einen zweitägigen, intensiven Workshop mit Fachleuten aus unterschiedlichen Gebieten organisiert. Dabei ging es vor allem um die globalen Zusammenhänge, um Fragen wie „Wo ist zu viel Wasser ein Problem?“ (Überschwemmungen) „Wo fehlt Wasser?“ (Dürre, Wüste), „Ist das Wasser sauber und kann getrunken werden – oder nicht?

Die Schüler*innen haben dann eine Sendung moderiert, die Werkstatt Zukunft in einer Veranstaltung im Forum der Schule aufgezeichnet hat - Werkstatt Zukunft, Dezember 2018 | Video


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Alberto Acosta + Grupo Sal – Teil II

Fortsetzung der Konzertlesung (Diskussion + Musik). Buen vivir. Das Recht auf ein gutes Leben – Acosta ist gemeinsam mit Grupo Sal unterwegs. Sie diskutieren in der Uni Oldenburg Wege zu einer wirklich nachhaltigen Entwicklung. Werkstatt Zukunft hat die Konzertlesung in zwei Teilen aufgezeichnet und darüber hinaus am selben Tag ein gemeinsames Interview mit Alberto Acosta und mit Niko Paech geführt. Das erste Zusammentreffen der beiden Vordenker einer anderen Wirtschaft. Alle Links auf unserer Themenseite - Werkstatt Zukunft, August 2018 | Video


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Fairtrade Schule: Lehrerfortbildung mit Werkstatt Zukunft regt zum Nachdenken an

Ein solches Schulprojekt hatten wir bisher noch nicht gemacht: Die Liebfrauenschule in Oldenburg bat uns nach einem erfolgreichen Projekt mit den Schüler*innen um eine schulinterne Lehrerfortbildung (SCHILF). Alle waren sich einig, dass bei einer solchen Fortbildung Information, aber auch Spaß eine große Rolle spielen sollten, damit die Kolleg*innen zum Mitmachen motiviert würden.

Und was ist dabei herausgekommen? Bereits im kommenden Schuljahr plant die Liebfrauen in einem Pilotprojekt einen vernetzten Fachunterricht zum Thema Fairer Handel, bei dem über ein Schulhalbjahr hinweg fächerübergreifend an der Thematik gearbeitet werden soll | mehr

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Oldenburger Zukunftspreis 2018

„Jiyana nû - Neues Leben: Solidaritäts- und Schulpartnerschaftsprojekt mit Kobanê“ – Das gemeinsame Projekt der Helene-Lange-Schule und der Oberschule Eversten wird mit dem von Werkstatt Zukunft ausgeschriebenen Oldenburger Zukunftspreis 2018 ausgezeichnet. Die Jury würdigt damit das Engagement der Schüler*innen, die über mehrere Jahre insbesondere durch Spendenläufe Geld für den Wiederaufbau von Schulen in Syrien gesammelt und sich intensiv mit der dortigen Situation beschäftigt haben.

Bei der Preisverleihung im Rahmen der Oldenburger Zukunftstage am 18. Mai um 11.30 Uhr werden die Schüler*innen ausführlicher über ihr Projekt berichten, durch das schon mehr als 50.000 Euro an die Partnerschulen geflossen ist | mehr

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„Ich habe einen Traum“ – Was Emma und David mit Martin Luther King verbindet

Am 4. April 1968 wurde der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King von einem fanatischen Rassisten erschossen. Das ist jetzt 50 Jahre her. Mit seinem Namen untrennbar verbunden ist die Rede, die er beim „Marsch auf Washington“ im Jahr 1963 gehalten hat: „Ich habe einen Traum“ – und dieser Traum ist, das alle Menschen gleiche Rechte haben, dass die Kinder ehemaliger Sklaven und die Kinder ehemaliger Sklavenhalter friedlich und in Freundschaft miteinander spielen werden. Was ist aus seinem Traum, aus seinen Impulsen heute, ein halbes Jahrhundert später, geworden?

Erst ungefähr zehn Tage ist es her, dass Emma González, David Hogg und etwa eine halbe Million andere, vorwiegend junge Menschen in Washington beim „March for our lives“ die mächtige Waffenlobby NRA herausgefordert haben – die größte Demonstration in der amerikanischen Hauptstadt seit Jahrzehnten. Andreas Büttner geht in einer Betrachtung der Frage nach, was das eine mit dem anderen zu tun hat | mehr

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Alberto Acosta und Grupo Sal – Konzertlesung

Buen vivir: Das Recht auf ein gutes Leben. Acosta ist gemeinsam mit Grupo Sal unterwegs. Die lateinamerikanische Kult-Band will zu einer wichtigen Diskussion anregen: Wege einer wirklich nachhaltigen Entwicklung. Die politische Debatte wird mit einer sinnlichen und künstlerischen Dimension – Tönen aus Lateinamerika – verbunden, da „Gutes Leben” auch immer etwas mit Kultur zu tun hat.

Der Ecuadorianer Alberto Acosta gehört heute zu den führenden Intellektuellen Lateinamerikas und ist der bedeutendste Verfechter des Konzepts „Buen Vivir“ (Gutes Leben). Es geht zurück auf den Ansatz indigener Völker Südamerikas, im Einklang mit der Natur zu leben. Acosta propagiert eine neue „Ethik der Entwicklung“, ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Veränderung im Lebens- und Politikstil. Er war in seinem Heimatland Minister für Energie und Bergbau sowie Präsident der Verfassunggebenden Versammlung - Werkstatt Zukunft, März 2018 | Video


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Textilproduktion in globaler Perspektive

Was steht hinter dem Preis unserer Kleidung? Welcher Arbeitsaufwand, Länder, Rohstoffe, Menschen etc. sind am Prozess der Herstellung beteiligt? Wie betrifft uns dies direkt – z. B. durch Chemie in der Färbung – und indirekt? Welche Alternativen gibt es? Was hat das mit globalen Umweltfragen und Klimawandel zu tun? Und was mit Menschen, Ländern, Rohstoffen und Gerechtigkeit?

Schüler*innen der KGS Rastede stellen das Thema im Gespräch mit einer Designerin, einem Produzenten, einem Einzelhändler, in Filmbeiträgen und mit Musik und Performance vor. - Werkstatt Zukunft, Januar 2018 | Video


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Hunger in der Welt? Saatgut und globale Ernährungssicherheit

Wie schafft Landwirtschaft Ernährungssicherheit bei uns und weltweit? Was haben Saatgutpatente, Pflanzenvielfalt und die Technisierung der Landwirtschaft mit unserer (globalen) Ernährungssicherheit zu tun? Vor welchen Herausforderungen steht die Welt in dieser Hinsicht: regional und global? Ernährung – Umwelt – Klima: Was kann jeder Einzelne beitragen?

Ein Werkstatt-Projekt an der OBS Waldschule Hatten mit 70 Schüler*innen und Lehrer*innen aus den Klassenstufen 5 bis 10 - Werkstatt Zukunft, Dezember 2017 | Video


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Niko Paech und Alberto Acosta im Gespräch

Wirtschaft neu denken in europäischer und lateinamerikanischer Perspektive. Werkstatt Zukunft hat die beiden Wirtschaftswissenschaftler zu einem ersten Gespräch zusammengebracht: Zwei Ansätze zu einer Wirtschaft, die die Grenzen des Planeten achtet und dem Menschen dient, begegnen sich.

Der Ecuadorianer Alberto Acosta gehört heute zu den führenden Intellektuellen Lateinamerikas und ist der bedeutendste Verfechter des Konzepts „Buen Vivir“ (Gutes Leben). Es geht zurück auf den Ansatz indigener Völker Südamerikas, im Einklang mit der Natur zu leben.

Niko Paech ist in Europa ‚der’ Wachstumskritiker und steht für eine konsequente Abkehr vom Paradigma, dass die Wirtschaft ständig wachsen müsse. Er hat das Konzept einer ‚Postwachstumsökonomie’ entwickelt - Werkstatt Zukunft, November 2017 | Video


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Reformation heute: Es geht nicht mehr um die Kirche – es geht um das Leben

Seit dem Jahr 1215 wurde auf allen Konzilen der lateinischen (westlichen) Kirche über die ‚causa reformationis’, die Sache der Reformation, über die notwendige Erneuerung der christlichen Kirche, debattiert. Nach 302 Jahren des Redens kam einer, der dem Taten folgen ließ: Martin Luther veröffentlichte am Vorabend des Allerheiligentages 1517 seine 95 Thesen zur Reformation der Kirche – schlug sie an der Schlosskirche zu Wittenberg an.

Es fand zwar gerade kein Konzil statt, aber an Allerheiligen pflegte die Geistlichkeit über theologische Fragen zu debattieren – so auch in Wittenberg. Der Augustinermönch und Professor der Theologie hatte den Tag der Veröffentlichung strategisch gut gewählt. Und seine Thesen schlugen ein.

Ein Beitrag zum Reformations-Jubiläum. Themen: Der historische Kontext – Der lange Weg zur Freiheit – Kirche und Leben – Die Zukunft gestalten: Freiheit und Verbindlichkeit | mehr


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