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THEMEN > UMWELT – NACHHALTIGKEIT – KLIMASCHUTZ

Umwelt und Klima

Ein Projekt von Werkstatt Zukunft mit der 8. Klasse der Freien Waldorfschule Oldenburg zu „75 Jahre Demokratie in Niedersachsen“

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Eine gesunde und umweltschonende Ernährung, das Recht auf Nahrung weltweit, faire Bedingungen in der Textilindustrie und der Einsatz der Parents for Future waren Themen unseres Projekttages zu Umwelt und Klima mit dem 8. Jahrgang.

Umwelt und Klima sind entscheidend für unsere Zukunft

Diese Einsicht ist bei vielen jungen Menschen heute selbstverständlich. Aber was können wir tun, um effektiven Klimaschutz zu verwirklichen? Natürlich können wir an einem Projekttag nur einige der vielen Möglichkeiten erkunden – das aber haben wir getan und können davon in drei Videos erzählen.

Videos aus dem Projekt

Ernährung, faire Kleidung und der Einsatz der Parents for Future zur Unterstützung der jungen Generation sind die Themen der Interviews, die der 8. Jahrgang führte.

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Gesunde Ernährung und Klimaschutz. Judith Busch vom Ernährungsrat Oldenburg über lokale Versorgung und das Menschenrecht auf Nahrung – im Gespräch mit Schüler:innen der 8. Klasse der Freien Waldorfschule Oldenburg. | Video

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Oliver Rohde – Parents for Future. „Es gibt jetzt keine Ausreden mehr!“ Effektiver Klimaschutz braucht den Einsatz aller. Ein Gespräch über Aktivismus mit Schüler:innen der 8. Klasse der Freien Waldorfschule Oldenburg. | Video

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Faire Mode für globale Gerechtigkeit. Eine-Welt-Promotorin Franziska Beck im Gespräch mit Schüler:innen der 8. Klasse der Freien Waldorfschule Oldenburg über faire Bedingungen in der Produktion und was wir als Kund:innen tun können. | Video

Eindrücke vom Projekttag

Hier geben wir einen kleinen Einblick in den Ablauf unseres Projekttages mit der 8. Klasse, an dem wir einige der vielen Themen zu Umwelt und Klima beleuchtet haben – immer mit der Frage im Hintergrund, was wir auf diesem Gebiet selber tun können.

Zitate des Tages, mit denen wir den Projekttag begonnen haben, um alle Beteiligten zum Nachdenken anzuregen:

„Die größte Gefahr für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anders ihn retten wird!”
Herkunft unbekannt

Stimmen der Schüler:innen

Wir haben die Schüler:innen des 8. Jahrgangs darum gebeten, am Anfang des Projekttages ein paar Worte dazu zu schreiben, was sie sich für die Zukunft für die Umwelt und das Klima wünschen. Einige von ihnen waren damit einverstanden, dass ihre Texte entweder mit Namen oder anonym auf unserer Website erscheinen. Wir haben eine Auswahl getroffen und verzichten um der Einheitlichkeit willen auf die Nennung von Namen.

„Ich wünsche mir für die Zukunft in Bezug auf Umwelt und Klimawandel, dass die von uns betriebenen Waffenexporte gestoppt werden. Durch diese wird der Krieg quasi von uns finanziert. Die Zerstörung, die deshalb entsteht, schädigt die Umwelt nachhaltig und trägt zum Klimawandel bei.”

„Ich wünsche mir, dass es bald keine Massentierhaltung mehr gibt und es selbstverständlich ist, dass es nur noch echtes Bio-Fleisch zu kaufen gibt. Außerdem hoffe ich für die Zukunft, dass es weniger Autos gibt und dass man es schafft, E-Auto-Akkus umweltschonend herzustellen und zu entsorgen. Ich finde, es sollte auch auf keinen Fall mehr Müll ins Meer und in die Natur entsorgt werden und es sollten keine seltenen Tiere nur wegen ihrem Fell oder ihres kostbaren Fleisches ausgerottet werden. In den Zoo sollten auch nicht mehr so viele nicht heimische Tiere kommen (Raubkatzen, Giraffen) und man sollte viel weniger Plastik verwenden. Ich selbst probiere, weniger Plastik zu kaufen und manchmal auch Klamotten gebraucht zu kaufen.”

Dazu paar Ausschnitte aus der Niedersächsischen Verfassung in der aktuellen Fassung:
„Das Land wirkt darauf hin, dass jeder Mensch Arbeit finden und dadurch seinen Lebensunterhalt bestreiten kann und dass die Bevölkerung mit angemessenem Wohnraum versorgt ist.” – „Tiere werden als Lebewesen geachtet und geschützt.” – „In Verantwortung auch für die künftigen Generationen schützt das Land das Klima und mindert die Folgen des Klimawandels.” – aus Art. 6a - c

„Ich wünsche mir, dass es keine Kinderarbeit, sexuelle Belästigung und Diskriminierung mehr gibt, sodass die Menschen zusammen und ohne Unterdrückung gemeinsam den Klimawandel besiegen können. Außerdem wünsche ich mir, dass Frieden auf der Welt herrscht und allen Kindern eine gute Schulausbildung möglich ist.”

„Ich wünsche mir, dass die Menschen einfach mehr auf sich gegenseitig aufpassen und auch auf ihr Umfeld, mehr darauf achten, was sie kaufen und wo das herkommt.”

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„Ich wünsche mir für die Zukunft, dass in den ärmeren Ländern Frieden und nicht mehr so viel Armut herrscht. Außerdem wünsche ich mir, dass Kinder gut ernährt werden, sauberes Wasser haben und regelmäßig zur Schule gehen können, dann könnten sie einen halbwegs vernünftigen Abschluss machen und sich einen guten Job (der auch gut bezahlt ist) suchen. So würde alles viel besser zusammenwachsen und ich glaube, dass diese Kinder/Menschen diesen „Reichtum“ viel mehr wertschätzen würden. Die medizinische Versorgung ist in vielen Ländern noch nicht ausgereift und ich hoffe, dass sich das in Zukunft ändert. Die Lehrer in den Schulen in z.B. Afrika sind teilweise nicht gut ausgebildet (ist doch klar ;) ) und ich wünsche mir, dass die Lehrer besser ausgebildet werden, sodass die Kinder eine bessere und effektvollere Bildung bekommen.”

„Ich wünsche mir, dass arme Länder ohne medizinische Versorgung mehr Hilfe und Aufsehen bekommen, da viele hier in Deutschland, sowohl als auch in anderen Ländern, nach dem Thema gehen: „Hauptsache mir geht es gut.“. Ich wünsche mir auch, dass das Thema Umwelt mehr Aufsehen bekommt, da es durch Corona schon fast in Vergessenheit geraten ist.”

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Weitere Themen unseres Projektes

Themenseite | Frieden und Gerechtigkeit – Jahrgang 10
Themenseite | Demokratie und Teilhabe I – Jahrgang 9
Themenseite | Demokratie und Teilhabe II – Jahrgang 11
Themenseite | Kultur und Vielfalt – Jahrgang 7
Themenseite | Integration – Schutz vor Diskriminierung – Jahrgang 12

Sendungen aus unserem Projekt

Im Rahmen unseres Projektes haben wir gemeinsam mit den Schüler:innen der Freien Waldorfschule Oldenburg die folgenden Sendungen erstellt. Die erste Sendung haben wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion in der Aula der Schule aufgezeichnet, die weiteren Sendungen sind Dokumentationen, die im Lauf des Projektes entstanden sind.

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Gemeinsam Zukunft selber gestalten. „75 Jahre Demokratie in Niedersachsen“. Ein Projekt in Kooperation mit der Freien Waldorfschule Oldenburg zu Frieden und Gerechtigkeit, Demokratie und Teilhabe, Umwelt und Klima, Kultur – Vielfalt – Integration. November 2021 | Themenseite

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Frieden und Gerechtigkeit. „75 Jahre Demokratie in Niedersachsen“. Interviews mit Zeitzeug:innen 1945/46 und ein Blick auf Völkermord, Flucht und Vertreibung heute. Dafür standen zwei junge Jesidinnen Schüler:innen der Waldorfschule Rede und Antwort. Dezember 2021 | Themenseite

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Demokratie und Teilhabe. „75 Jahre Demokratie in Niedersachsen“. Gewaltenteilung und Bürger:innenbeteiligung: Grußwort des Kultusministers, Gespräche mit Abgeordneten, der Präsidentin des Oberlandesgerichts, engagierten Künstlerinnen und einem Politik-Wissenschaftler. Januar 2022 | Themenseite

„75 Jahre Demokratie in Niedersachsen – Alles klar!?“

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Gefördert vom Niedersächsischen Kultusministerium beteiligt sich Werkstatt Zukunft in Kooperation mit der Freien Waldorfschule Oldenburg an den Schulprojekten zum 75. Geburtstag unseres Bundeslandes im November 2021.

Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft selber gestalten“ hat das Werkstatt-Team ein Projekt entwickelt, in dem Schüler:innen Demokratie, Teilhabe und Vielfalt in unserem Land erkunden und einem breiten Publikum in Form von selber produzierten Interviews sowohl in einer Abschlussveranstaltung als auch als TV-Sendungen vorstellen; diese werden über Oldenburg eins und weitere Bürgersender ausgestrahlt.

Website | Übersichtsseite zum Projekt

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Werkstatt Zukunft in Kooperation mit der Freien Waldorfschule Oldenburg, der Sophienkirche der Christengemeinschaft, die uns ihre Räume zur Verfügung stellte, und mit Oldenburg eins und weiteren Bürgersendern.


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