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THEMEN > JUGEND – BILDUNG – KULTUR

Streich Quartett Nr. 11 von Amr Okba

Avant-Garde Arab Music: Neue Kompositionen

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Das Streichquartett Nr. II lässt den Hörer zunächst im Ungewissen. Diese Komposition von Amr Okba ist weder im klassischen Maqam noch eindeutig in der tonalen westlichen Musik geschrieben. Beide Einflüsse sind jedoch hörbar.

Streich Quartett Nr. 11 von Amr Okba

Der Hörer weiß nicht genau, was er als nächstes von den vier Streichinstrumenten zu erwarten hat. Durch diese Ungewissheit baut die Musik Dramatik und Spannung auf, bis das Stück in der Mitte plötzlich seine ganze Schönheit und Energie offenbart.

Das Stück beginnt mit minimaler Musik, die auf E und A als zentralen Tonhöhen basiert. Durch das Hinzufügen weiterer Töne scheint die Musik zu einem minimalen Maqam Kurd auf E zu gehören, der in den westlichen Modi als Hypophrygian auf E bekannt ist und in der mittelalterlichen Kirchenmusik verwendet wurde. Im weiteren Verlauf der Musik werden die Bezüge zur arabischen Maqam-Musik deutlicher, denn der Maqam namens Nahawand-Kabir wird ungewollt verwendet.

Dirigent Daniel Moreira beschreibt das Stück als langsames Auspacken eines Geschenks, ohne zu wissen, was sich darin befindet.

Musiker:innen

Daniel Moreira – Dirigent
Leonardo Cella - Violine I
Kana Sugimura - Violine II
Anna Szulc - Viola
Martha Bijlsma - Violoncello

Der Klang des Regenbogens

Was der Regenbogen mit seinem Reichtum an Nuancen für die Welt der Farben ist, ist die Mikrotonalität für die Welt der Musik. Um das gesamte Klangspektrum hörbar zu machen, hat Rami Chahin Musiker versammelt, die traditionelle Maqam neu interpretieren.

Hier finden Sie alle Musikstücke und Interviews mit den Musiker:innen, wenn sie fertiggestellt sind.

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Rami Chahim: Der Traum. In diesem einzigartigen Stück trägt der Tenorsänger Hussain Atfah ein Gedicht des syrischen Dichters Muhammad al-Maghout (1934-2006) vor. August 2022 | Themenseite

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Streich Quartett Nr. 11 von Amr Okba. Das Streichquartet lässt den Hörer zunächst im Ungewissen. Diese Komposition von Amr Okba ist weder im klassischen Maqam noch eindeutig in der tonalen westlichen Musik geschrieben. Beide Einflüsse sind jedoch hörbar. Oktober 2022 | Themenseite

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Streichquartett: Divide von Marc Sabat. Das Stück Divide von Marc Sabat ist ein Meisterwerk der mikrotonalen Musik. Die Komposition ist ein homogenes Gemisch aus Obertönen von nur einem Ton. Die Musik beschränkt sich auf nur acht Obertöne, die fast ununterbrochen in genau derselben aufsteigenden Reihenfolge wiederholt werden. 2022 | Themenseite

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Streichquartett: La forêt pétrifée von Stefan Pohlit. In diesem experimentellen Musikstück scheint es, als ob das Quartett zu einer Einheit, einem Instrument und einer Kraft verschmilzt. Die Musik ist als langsam wachsend und verschwindend zu beschreiben, wie Wellen, die sich zurückziehen und mit voller Wucht an die Küste zurückkommen. Oktober 2022 | Themenseite

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Streichquartett: Paravolí von Samir Tamimi. In Paravolí setzen alle vier Streicher gleichzeitig ein und erzeugen so einen Eindruck von Mikrotonalität. In diesem Musikstück erlebt der Zuhörer die ganze Bandbreite an Emotionen: von den sanften bis zu den aggressiven Aspekten der Musik, von extremer Lautstärke bis zu zarter Sanftheit. Oktober 2022 | Themenseite

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Quatuor à Cordes von Shafi Badreddin. Dieses Musikstück kann als Beispiel für eine avantgardistische arabische Musikform betrachtet werden. Zu dieser Musik kann man auf sehr unterschiedliche Weise tanzen: ausdrucksstark, manchmal sehr schwungvoll und mit ständig wechselndem Tempo und Dynamik. Oktober 2022 | Themenseite

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Über verschiedene Hörarten der mikrotonalen Musik. Ich wünschte, wir in Europa könnten die Techniken für ein besseres Hören von unseren türkischen oder arabischen Kollegen lernen, die ein vernünftigeres Hörvermögen haben. Ein Interview mit dem Geiger Leonardo Cella. November 2022 | Themenseite

Das Projekt „Avant-Garde Arab Music“

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Werkstatt Zukunft ist Kooperationspartner der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) für die Dokumentation des Projektes „Avant-Garde Arab Music“, das unter dem Dach der bei der BBAW angesiedelten „Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA)“ durchgeführt wird.


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