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Werkstatt Zukunft

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Menschenrechte in globalen Lieferketten

Akhona Mehlo – Menschenrechtsanwältin aus Johannesburg – im Gespräch

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Konzernmacht und Menschenrechte – Das ist das Thema von Akhona Mehlo, Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte aus Johannesburg, im Gespräch mit Canan Barski aus dem Team von Werkstatt Zukunft. Viele Unternehmen sind weltweit tätig: direkt oder indirekt über ausgelagerte Produktionsstandorte, beim Einkauf von Rohstoffen oder Produkten, aber auch durch Investitionen und anderen Beteiligungen. Damit haben sie Einfluss auf die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen, die in ihren Lieferketten arbeiten.

Akhona Mehlo

Akhona Mehlo arbeitet am Centre for Applied Legal Studies in Johannesburg. Zuvor war sie in der Kanzlei des Legal Resources Centre tätig, wo sie sich mit Gender, Protesten und Polizeiarbeit sowie Transparenz und Verantwortlichkeit von Regierungen und Unternehmen beschäftigte.

Im Januar 2019 war sie auf Einladung des Verbands Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN) in Niedersachsen, um die Verantwortung deutscher Unternehmen und die Notwendigkeit politischer Regulierungen zu diskutieren.

Canan Barski

Canan Barski führte das Gespräch mit Akhona. Canan studierte Nachhaltigkeitsgeographie und arbeitet im Ökumenischen Zentrum Oldenburg (ÖZO) als Eine Welt-Promotorin und engagiert sich im Team von Werkstatt Zukunft.

Julian Cordes

Julian Cordes begleitete Akhonas Reise durch Niedersachsen und übersetzte beim Gespräch mit ihr. Er arbeitet als Projektkeiter beim VEN. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs), Wirtschaft und Menschenrechte.

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Akhona Mehlo unterwegs in Niedersachsen

Akhona Mehlo war auf Einladung des „VEN – Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen“ in Deutschland, um auf die Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten aufmerksam zu machen | Website VEN

Werkstatt Zukunft hat das Gespräch mit Akhona Mehlo am Vormittag aufgezeichnet, am Abend hat sie ihr Plädoyer in einer öffentlichen Veranstaltung gehalten.

Veranstalter und Kooperationspartner in Oldenburg waren: das Ökumenische Zentrum Oldenburg e.V. (ÖZO) mit dem Weltladen | Website ÖZO

das East and South African-German Centre of Excellence for Educational Research Methodologies and Management – CERM-ESA der Carl von Ossietzky Universität | Website CERM-ESA

und das Aktionsbündnis Oldenburg handelt fair | Website Oldenburg handelt fair

Mehr zum Thema am Beispiel BASF

Zur Problematik einer globalen Lieferkette am Beispiel von Lonmin (Südafrika) und BASF (Deutschland) ist ein Buch erschienen, in dem auch ein Beitrag von Akhona Mehlo enthalten ist. „Wie ist es möglich, dass die Menschen, die eines der wertvollsten Metalle der Welt für ein deutsches Vorzeigeunternehmen abbauen, in Slums leben?“ | Buchvorstellung