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TV-SENDUNG • WZ > MÄRZ/DEZEMBER 2025

Welt in Flammen – Wege zum Frieden

Frieden II – Johannes Varwick und Hanne-Margret Birckenbach zu Gast in der Uni Oldenburg

Sendung

Hier finden Sie die Sendung unabhängig vom Sendetermin auf unserem YouTube-Kanal. Der Link führt zu YouTube und dort zum Video. Aus Gründen des Datenschutzes binden wir Videos nicht direkt auf der Seite ein.

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Veranstaltung der Kooperationsstelle Gewerkschaften – Hochschule: Do 6. März 2025, 18 Uhr – Bibliothekssaal, CvO-Universität – Oldenburg
Sendetermin bei Oldenburg eins steht noch nicht fest

Thema und Gäste

Der Begriff Frieden hat nicht gerade Konjunktur. Am Ende muss Frieden mehr sein als Friedhofsruhe oder die Pause bis zum nächsten Krieg. Frieden muss einen dauerhaften Weg aus der Gewalt aufzeigen. Vielen Dank an die Kooperationsstelle Gewerkschaften – Hochschule der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die aus Anlass des dritten Jahrestages des Großangriffs der russischen Regierung auf die Ukraine die beiden Hochschullehrer:innen Hanne-Magret Birckenbach und Johannes Varwick eingeladen hat.

Oldenburger Tradition – Nicht nur im Dreißigjährigen Krieg

„Reden wir miteinander“ – das verstanden nicht nur die Parteien des Dreißigjährigen Krieges 1623 hier an diesem Ort. Auch am Ende des zweiten Weltkrieges blieb Oldenburg weitgehend verschont. Als die Britische Armee bereits östlich von Oldenburg in Hude stand, griff der kanadische General zum Telefon und fragte den Polizeipräsidenten in Oldenburg, „ob die Stadt verteidigt werden solle“.

Der stimmte sich mit dem Oberbürgermeister ab, dieser mit dem Kommandanten der Wehrmacht, der das übliche Bla Bla von „bis zum letzten Blutstropfen“ von sich gab – aber klug genug war, noch in derselben Nacht mit den paar Leuten und Lastwagen, die er noch hatte, in Richtung Wilhelmshaven zu verschwinden.

So konnte der Polizeipräsident am nächsten Morgen mitteilen, sie könnten kommen, es sei kein Militär mehr in der Stadt. Am Küstenkanal übergab der OB – natürlich ein Nazi – den symbolischen Schlüssel zur Stadt an die Befreier.

„Reden wir miteinander“ – Geht doch.

Genau das hat sich auch die Kooperationsstelle Gewerkschaften – Hochschule der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gedacht und aus Anlass des dritten Jahrestages des Großangriffs der russischen Regierung auf die Ukraine eine Veranstaltung zu zivilen Lösungen von Konflikten mit den Hochschullehrer:innen Hanne-Magret Birckenbach und Johannes Varwick angeboten.

Sehen Sie nun einen Impuls von Johannes Varwick, Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Johannes Varwick ist einer der derzeit gefragtesten Gesprächspartner zu den Themen Krieg und Frieden.

Im Anschluss daran folgt ein Impuls von Hanne-Margret Birckenbach, einer deutschen Politologin und emeritierten Professorin für Europastudien. Sie arbeitete am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Für Hanne-Margret Birckenbach geht es in erster Linie um Zivile Konfliktlösungen.

Gesprächspartner:innen und Beiträge der Sendung

Inpuit der beiden Gäste zu Beginn der Veranstaltung. Nähere Angaben zu den Gästen findet ihr auf den Themenseiten zu den einzelnen Beiträgen.

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„Frieden ist der Weg.“ Johannes Varwick, Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist einer der derzeit gefragtesten Gesprächspartner zu den Themen Krieg und Frieden. Impulsvortrag an der Uni Oldenburg. März 2025 | Themenseite

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Frieden muss man machen. Hanne-Margret Birckenbach ist Politologin und emeritierte Professorin für Europastudien, Friedensfor­schung und Sicherheitspolitik. Zum Thema Frieden hielt sie an der Uni Oldenburg einen Impulsvortrag und nahm an der anschließen­den Diskussion teil. März 2025 | Themenseite

Vor Beginn der Uni-Veranstaltung konnten engagierte Schüler:innen des Neuen Gymnasiums Oldenburg (NGO) Interviews mit den beiden bekannten Konflikt- und Friedensforscher:innen führen. Im Anschluss an ihren jeweiligen Input führten die Gäste noch ein Gespräch miteinander, das wir als dritten Beitrag in eine weitere Sendung, die ihr hier findet.

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Frieden – „Reden wir miteinander.“ Frieden I – Johannes Varwick und Hanne-Margret Birckenbach im Gespräch mit Schule und Uni. Fragen zu aktiver Friedensarbeit aus Anlass des dritten Jahrestages des russischen Krieges gegen die Ukraine. März/Dezember 2025 | Themenseite

Weitere Videos aus dem Projekt

Zusammengefasst in einer weiteren Sendung...

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Frieden – „Reden wir miteinander.“ Frieden I – Johannes Varwick und Hanne-Margret Birckenbach im Gespräch mit Schule und Uni. Fragen zu aktiver Friedensarbeit aus Anlass des dritten Jahrestages des russischen Krieges gegen die Ukraine. März/Dezember 2025 | Themenseite

...oder einzeln mit weiterführenden Erläuterungen auf den Themenseiten

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Friedenslogik versus Kriegslogik. Johannes Varwick, Professor für Internationale Bezieh­ungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, einer der gefragtesten Gesprächspartner zu den Themen Krieg und Frieden, im Gespräch mit Schüler:in­nen des NGO. März 2025 | Themenseite

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Frieden steht nicht im Haushalt. Hanne-Mar­gret Birckenbach ist Politologin und emeritierte Professorin für Europastudien. Sie arbeitete u.a. am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Lena und Miriam vom NGO im Gespräch mit ihr. März 2025 | Themenseite

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Frieden durch Krieg? Hanne-Magret Bircken­bach und Johannes Varwick im Gespräch über zivile Konfliktlösung im Rahmen einer Veran­staltung der Kooperationsstelle Gewerkschaf­ten – Hochschule der Uni Oldenburg zu Frieden schaffen – durch Kriegstüchtigkeit oder zivile Konfliktlösungen? März 2025 | Themenseite

Gesamtprojekt
Frieden schaffen – durch Kriegstüchtigkeit oder zivile Konfliktlösungen?

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Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach und Prof. Dr. Johannes Varwick an der Uni Oldenburg am 6. März 2025 konnte Werkstatt Zukunft die Beiträge der beiden Gäste, die Diskussion mit ihnen sowie Interviews von Schüler:innen des Neuen Gymnasiums Oldenburg (NGO) mit den beiden Hochschullehrer:innen aufzeichnen.

An vielen Orten der Erde herrscht Krieg; militärische Auseinandersetzungen nehmen zu und weiten sich aus. Es wird aufgerüstet und mit Atomwaffen gedroht. Dabei ist eigentlich Friedenstüchtigkeit notwendig, aber stattdessen wird „Kriegstüchtigkeit“ gefordert, viel Geld und Ressourcen werden dafür ausgegeben. Was führt zu einer friedlichen Welt und was ist ein Irrweg? Können internationale Konflikte gelöst und Interessensgegensätze abgebaut werden jenseits militärischer Logiken? Wie kann Frieden geschaffen werden? Und was kann und sollte unsere Gesellschaft hierzu beitragen?

Die Veranstaltung wurde getragen und/oder unterstützt von:

Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg | Arbeit und Leben Niedersachsen e.V. | Antimilitaristisches Bündnis Oldenburg | attac Regionalgruppe Oldenburg | Bildungswerk ver.di Region Oldenburg | DGB Region Oldenburg-Ostfriesland | Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Kirche und Gesellschaft | FORUM St. Peter | GEW Bezirksverband Weser-Ems | IG Bau-Agrar-Umwelt BV Nordwest-Niedersachsen | Katholische Hochschulgemeinde Oldenburg | Ökumenisches Zentrum Oldenburg e.V. (ÖZO) | pax christi Gruppe Oldenburg | ver.di Bezirk Weser-Ems | werkstatt zukunft e.V.

Brot für die Welt hat die Vorbereitung und Aufzeichnung der Schülerinterviews durch eine Förderung möglich gemacht.

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Die Sendereihe

Werkstatt Zukunft produziert monatlich eine TV-Sendereihe, die bei Oldenburg eins und bei weiteren Bürgersendern ausgestrahlt wird. Über unsere Website und unseren YouTube-Kanal sind unsere Videos zeitlich und räumlich unbegrenzt zu sehen.

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Werkstatt Zukunft in Kooperation mit der Kooperationsstelle Hochschule - Gewerkschaften der Uni Oldenburg, mit dem Neuen Gymnasium Oldenburg (NGO), mit vielen Partnerorganisationen aus der Zivilgesellschaft und mit Oldenburg eins und weiteren Bürgersendern.


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