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Projekte zur Nachhaltigkeit weltweit
Globale Gerechtigkeit VII – Die Waldorfschule im Gespräch zu Ägypten, Afrika, Kurdistan und Nepal
Hier finden Sie die Sendung unabhängig vom Sendetermin auf unserem YouTube-Kanal. Der Link führt zu YouTube und dort zum Video. Aus Gründen des Datenschutzes binden wir Videos nicht direkt auf der Seite ein.

Öffentliche Schul-Veranstaltung mit TV‑Aufzeichnung: Fr 12. Dezember 2025, 10 Uhr – Freie Waldorfschule, Blumenhof 9 – Oldenburg
Sendetermin bei Oldenburg eins steht noch nicht fest
Thema und Gäste
Biologisch-dynamische Landwirtschaft in der Wüste? „Sekem“, aufgebaut von Ibrahim Abouleish, einem Ägypter, der in Österreich studiert hat, zeigt, dass das am Rande des Nildeltas erfolgreich umgesetzt werden kann. Davon berichtet Andreas Büttner als Gesprächspartner. Orhan Müstak weist eindrücklich auf die Lebensrealität der Kurden hin, die in keinem Land wirklich zu Hause sein können. Malve von Möllendorff spricht über Partnerschaften mit Universitäten in Afrika und Kumar Ashish richtet den Blick auf Nepal und fragt nach Globaler Gerechtigkeit. Das sind die Gäste unserer Sendung:
- Andreas Büttner, Pfarrer der Christengemeinschaft in Oldenburg, Religionslehrer an der Waldorfschule und aktiv bei Werkstatt Zukunft,
- Kumar Ashish, Student in Oldenburg, Vorstand Bundesverband ausländischer Studierender in Deutschland und Vorstand des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD),
- Dr. Malve von Möllendorff, Koordinatorin für Bildungsprojekte und Partnerschaften mit Hochschulen im südlichen Afrika an der Uni Oldenburg, und
- Orhan Müstak, Schauspieler, aus Kurdistan stammend.
Es moderieren Alexandra, Marte und Rebekka aus den Jahrgängen 10 und 11.

Kumar Ashish zu unserem Projekt
Vielen Dank, Kumar, für deine Wertschätzung für unsere Gespräche und unsere Schüler:innen, die du in deinem Post bei Instagram in Worte fasst!

Workshoptage: „Sekem“ – Biologisch-dynamische Landwirtschaft in der Wüste?
„Sekem“ ist seit beinahe 50 Jahren ein Vorzeigeprojekt für Nachhaltige Transformation in Ägypten. Neben Landwirtschaft und verarbeitenden Betrieben wurden Schule und Kindergarten, ein medizinisches Zentrum und schließlich eine Universität für Nachhaltige Entwicklung mit inzwischen gut dreitausend Studierenden gegründet.
Dadurch, dass die Wertschöpfung in den Verarbeitungsbetrieben vor Ort geschieht, beschäftigt die Sekem-Initiative rund zweitausend Menschen. Im Netzwerk biologisch-dynamischer Betriebe in Ägypten arbeiten achthundert Betriebe mit weiteren 30.000 Beschäftigten. Sie sind auf den lokalen Märkten präsent und können gemeinsam auch durch den Export nach Europa, Amerika und Japan Einkünfte erzielen. Hier stellt Sekem sich im Internet vor | Sekem
Ein besonderer Erfolg war schon Anfang der 1990er Jahre, dass die ägyptische Regierung das flächendeckende Versprühen von Pestiziden per Flugzeug stoppte, da nur so der Anbau von Bio-Baumwolle möglich wurde.
Da zum Curriculum der Oldenburger Waldorfschule jede Woche ein Waldtag in Klasse 1 und 2, ab Klasse 3 Gartenbau-Unterricht im Schulgarten und in der Mittelstufe auf einem biologisch-dynamisch wirtschaftenden Hof in der Nähe von Oldenburg und ein vierwöchiges Landwirtschaftspraktikum auf einem Biohof in Klasse 9 gehören, lag es nahe, dieses Projekt für die Arbeit mit dem 10. Jahrgang der Schule und weiteren interessierten Schüler:innen aus anderen Klassen auszuwählen. Das war die Ankündigung:
Projektankündigung
In der kommenden Woche ist Werkstatt Zukunft wieder zu einem spannenden Projekt in unserer Schule. Mit Klasse 10 arbeiten wir am Dienstag und Mittwoch (2./3. Dezember) im Rahmen der Ge¬schichtsepoche jeweils von 8.00 - 15.30 Uhr an Globaler Gerechtigkeit durch Nachhaltige Transformation der Wirtschaft im Globalen Süden und haben als ein besonders Projekt „Sekem - Biologisch-dynamische Landwirtschaft in der ägyptischen Wüste“ im Blick. Wir verlassen den Rahmen der Schule und arbeiten im Gemeindehaus der Sophienkirche auf dem ehemaligen Bahlsen-Gelände, auf dem auch unsere Sporthalle steht.
Mit dem Leitungsteam ist besprochen, dass einzelne Schüler:innen aus den Klassen 8 bis 12, die ein besonders Interesse daran haben, in diesem Projekt mitarbeiten können. Damit das Projekt über¬schaubar bleibt, müssen wir die Teilnehmerzahl auf etwa 40 Personen beschränken. Interessierte Schüler:innen können sich gerne für dieses Projekt bewerben.
Die meisten Klassen kennen Werkstatt Zukunft bereits und haben an früheren Projekten teilgenom¬men. Ziel ist es, eine eigene TV-Sendung zum Thema in unserem Festsaal vor allen älteren Klassen zu moderieren, geplant ist dafür Freitag, 12. Dezember.
Arbeitsweise
Da wir im Projektzeitraum keinen Gast aus Sekem in unser Projekt einladen konnte, haben wir uns an den Workshoptagen in Darstellung und Video sowie durch eigene Recherchen der Schüler:innen in Kleingruppen ein Bild von der Arbeit und den vielfältigen kulturellen Initiativen der Sekem-Gemeinschaft gemacht. Dabei kamen auch kritische Anfragen, wie etwa die nach Verwendung von Grundwasser im Bereich der Wüste, zur Sprache. So war ein vielfältiger Blick auf unterschiedliche Aspekte der nachhaltigen Transformation von Wirtschaft möglich – auch und gerade im Zusammenhang mit Bildung, Arbeitsbedingungen und medizinischer Versorgung.
Für die Podiumsdiskussion haben wir dann den Blick auch auf andere Regionen des Globalen Südens gerichtet und so die Vielfalt und den Umfang der vor uns liegenden Aufgaben anfänglich kennengelernt.
Da das Projekt in der Geschichtsepoche der 10. Klasse stattfand, konnten wir das Thema Sesshaftwerdung des Menschen im Neolithikum (Jungsteinzeit – vor rund 12.000 Jahren) und die frühste Entwicklung der Landwirtschaft einbeziehen. Diese nahm ihren Anfang im Bereich des sogenannten Fruchtbaren Halbmondes, der sich vom Zweistromland über Anatolien bis nach Ägypten erstreckt. In diesem Bereich fand – jedenfalls für den vorderasiatisch-europäischen Raum – die erste Domestikation sowohl von wilden Gräsern zu Getreide als auch von Wildtieren zu Haustieren statt. Seit der Mensch in die Entwicklung der Natur in dieser Weise eingegriffen hat, haben wir die Verantwortung für einen bewussten, nachhaltigen Umgang mit der Natur als der Grundlage alles Lebens.
Wir dokumentieren im Folgenden einige der Texte, die Schüler:innen in unseren Projekttagen verfasst haben.
Text 1 – Welche Macht habe ich als Konsumentin?
Ich habe als Konsumentin die Kontrolle und Macht darüber, welche Unternehmen und Firmen ich unterstütze und dadurch auch, welche Lieferketten ich beeinflusse sowie die Produktionsketten. Man sollte möglichst keine Firmen unterstützen, die einen ungerechten Produktionsweg haben, zum Beispiel: Kakaobauern bekommen zu wenig Geld für die getrockneten Kakaobohnen.
Als Konsumentin kann ich auch für Firmen und Produkte ein Feedback geben, denn heute sind die meisten Unternehmen darauf angewiesen, sich an die Wünsche und Vorstellungen der Konsumenten anzupassen. Als Konsumentin kann ich auch die Rechte und Lieferwege oder -ketten überprüfen, etwa durch Berichte, Internetseiten und Rechtstexte.
Abschließend kann ich sagen, dass wir als Konsumenten mehr Macht haben, als wir denken – und dass es ist wichtig ist, dass sich die Gesellschaft dessen bewusst wird.
Text 2 – Globale Gerechtigkeit
Globale Gerechtigkeit ist immer auf lange Zeiträume bezogen. Alles, was eine Veränderung verursachen soll, muss auf einen längeren Zeitraum bezogen werden. Ich als Einzelner kann nicht viel verändern, aber eine Gruppe von Menschen kann es. Ich könnte meine Freunde, Familie und sogar einfache Bekannte davon überzeugen, einen ähnlichen Lebensstil zu leben. Mir selbst ist dabei wichtig, diese Menschen dabei nicht verändern zu wollen oder ihnen einen Preis, den Sie nicht bereit sind zu zahlen, aufzuzwingen – sondern ihnen klar zu machen, dass dies die richtige Handhabung von Dingen ist.
Da ich nicht der größte Fan von Demonstrationen bin, versuche ich im Stillen zu handeln.
Text 3 – Globale Verantwortung und Gerechtigkeit. Was hat das mit mir zutun?
Globale Verantwortung und Gerechtigkeit hört sich erstmal nach einem großen Thema an, welches scheinbar in den Händen großer Konzerne liegt. Doch es gibt auch Teile, die man als Verbraucher dazu beitragen kann.
Globale Verantwortung für Themenbereiche wie zum Beispiel Klima, CO2, Umweltschutz, Fairer Handel, aber auch Wirtschaft usw liegt bei uns allen, denn wir alle leben auf einem Planeten.
Als Konzern hat man natürlich viel Macht und Auswirkung, aber auch als Verbraucher kann man sich ganz genau überlegen, für welche Marken man sein Geld ausgibt. Jeder Euro setzt eine Lieferkette in Gang. Doch wenn man jetzt zum Beispiel regionale und saisonale Produkte kauft, kann man einen Teil dazu beitragen. Genau die Produkte nicht zu kaufen, die viel CO2 ausstoßen (durch die Produktion), Wasser verseuchen oder die Umwelt verschmutzen.
Die globale Gerechtigkeit hört sich erstmal schwer zu definieren an. Denn es ist sehr schwer überall Gerechtigkeit herrschen zu lassen. Doch um sich der Probleme bewusst zu werden, gehört als erster Schritt Aufklärung ins Programm. Was genau läuft momentan nicht gerecht in unserer Welt/global?
Die meisten Produkte, die wir im globalen Westen konsumieren, sind nicht fair gehandelt und dort fängt es schon an. Für viele Verbraucher ist es aber auch nicht möglich, teurere, fair gehandelte Produkte zu kaufen – durch Inflation zum Beispiel. Schlussendlich kann ich auf jeden Fall sagen, dass diese Themen viel mit mir zu tun haben, da ich ein Verbraucher bin.
Text 4 – Globale Gerechtigkeit und Verantwortung. Was hat das mit mir zu tun?
Als eine Person aus einem reichen Land mit einer sehr starken Wirtschaft hat das alles mit mir zu tun. Durch uns bleibt die Ungerechtigkeit so wie sie jetzt ist, da uns das System so ganz gut passt.
Durch die Käufe, wie wir tätigen, setzen wir Lieferketten in Bewegung, die um die ganze Welt führen. Überall dort bekommen die Menschen, die die Rohstoffe herstellen, weiter verarbeiten und veredeln, so gut wie nichts für ihre Arbeit und die, die das Produkt dann schlussendlich hier auf dem Markt verkaufen, bekommen 70% des Preises, den die Verbraucher zahlen. Das ist eine der praktischen Techniken, die wir uns aus dem Kolonialismus erhalten haben. Im Geschäft bekommen wir dann all diese Produkte und setzen mit jedem Euro so eine Lieferkette in Bewegung.
Wenn wir jetzt beginnen würden, nur noch regionale Produkte zu kaufen, auf die Lieferwege und –ketten zu achten, würde der Anteil an diesen billigen Dingen, für die Menschen leiden müssen, vermutlich stark sinken, nachdem sie immer günstiger geworden wären. Aber alle Probleme wären damit noch nicht gelöst. Die Menschen aus diesen Ländern würden wichtige Arbeitsstellen und Einnahmequellen verlieren. Ich würde es nicht als in Ordnung bezeichnen, aber als Anfang. Weil sich endlich mal etwas ändern würde.
Text 5 – Was kann ich der Gesellschaft beitragen?
Ich könnte einen guten Schulabschluss machen, um ein Studium zu machen mit einem vorteilhaften Thema für die Gesellschaft, zum Beispiel nachhaltige Agrarwissenschaften, Medizin, Katastrophenabwehr oder Psychologie (Beratung, Sozialwissenschaft und Kommunikationswissenschaft).
Wenn ich dann in das Berufsleben gehe, könnte ich für bessere Landwirtschaft, medizinische Versorgung und Weiterentwicklung, aber auch für die Abwehr von Naturkatastrophen und Pandemien sorgen und Menschenleben schützen. Ich könnte auch Menschen psychologisch betreuen, um ihnen bei ihren Erlebnissen und inneren Prozessen zu helfen.
Ich könnte auch einen Freiwilligendienst leisten, also FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), FÖJ, (Freiwilliges ökologisches Jahr), BFD (Bundesfreiwilligendienst), um die Gemeinschaft zu unterstützen. Ich könnte mich auch ehrenamtlich engagieren. Oder Mit Sach- und Geldspenden. Oder einem ehrenamtlichen Verein beitreten, zum Beispiel den Maltesern oder dem Deutschen Roten Kreuz.
Text 6 – Was bedeutet mir ökologische Bildung im Blick auf globale Gerechtigkeit und Verantwortung?
In meiner bisherigen Schullaufbahn spielte ökologische Bildung immer eine große Rolle, zumindest bis Ende der 10. Klasse. Auch wenn manche dieser Tage von mir und einigen Mitschülern:innen manchmal als lästig empfunden wurden, haben sie uns dennoch viel beigebracht. Dazu zählen sowohl Durchhaltevermögen als auch landwirtschaftliches Grundwissen. Außerdem lernten wir, uns in schwierigen Situationen gegenseitig zu unterstützen, unabhängig von schulischen Leistungen.
Text 7 – Was schätze ich an unserem bisherigen Weg? Was fehlt mir?
Seitdem ich auf die Waldorfschule gehe., habe ich viel über nachhaltige Landwirtschaft gelernt. Im Gartenbauunterricht im Schulgarten lernten wir viel über einen naturfreundlichen Garten. Wir bauten Zäune, pflanzten und lernten viel über Pflanzen und deren Nutzen.
Auf dem Grummersort-Hof ernteenn wir viel Unkraut auf den Feldern rund um den Hof. Wir arbeiteten auch oft im Gewächshaus. In dieser Zeit hatten wir nur wenig Theorie, dies finde ich schade, da wir das Wissen sicher gut im Landwirtschaftspraktikum gebraucht hätten.
Das Landwirtschafts-Praktikum in der 9. Klasse war für mich ein tolles Erlebnis. Ich lernte das Leben auf einem Bio Hof kennen und es war eine coole Erfahrung, „alleine“ zu leben und alleine zu verreisen. Insgesamt kann ich sagen, dass man auf einer Waldorfschule viel über Natur und Nachhaltigkeit lernt., obwohl ich mir wünschen würde, dass man im Gartenbauunterricht mehr Theorie macht, gerade in der Mittelstufe.
Text 8 – Was bedeutet mir ökologische Bildung
In meiner bisherigen Schullaufbahn gab es schon viele verschiedene Projekte in Hinsicht auf biologisch dynamische Landwirtschaft. Angefangen in der ersten Klasse mit dem Waldtag. Dort haben wir uns schon früh mit den Eigenschaften, Tieren und Pflanzen des Waldes auseinandergesetzt und ihn spielerisch kennengelernt. Meiner Meinung nach hat das schon früh eine große Rolle gespielt auf unsere Sicht und unser Bewusstsein für die Welt. Ich bin sehr dankbar, dass ich so früh schon mit dem Thema in Berührung gekommen bin!
Dieser buchstäbliche „grüne Faden“ zieht sich seitdem durch die bisherige / gesamte Schulzeit. In der Mittelstufe standen zunächst viele Stunden in unserem schuleigenen Garten und auf dem Hof der Biodynamischen Hofgemeinschaft Grummersort an. Da haben wir erneut viel über die Natur und Landwirtschaft gelernt und unser Blick wurde schärft für wichtige Themen rund um die Landwirtschaft.
Danach stand für uns das große Landwirtschaftspraktikum an, in dem bekamen alle Schüler einen individuellen Einblick in den Alltag eines Biohofes, leider nicht immer so positiv. Trotzdem konnte man auch dort viel Neues dazulernen.
Allgemein finde ich, dass gerade in der Schule schon früh ein „Grundstein“ für mehr Bewusstsein und Respekt gegenüber der Welt geschaffen werden kann, beispielsweise durch diese verschiedenen Projekte, wie wir sie eben an unserer Schule schon erleben dürfen. Zwar ist damit nicht alles erreicht, aber es sind meiner Ansicht nach erste Schritte, die uns zum Nachdenken anregen und uns helfen können, uns unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt bewusst zu werden und damit vielleicht sogar eine globale Gerechtigkeit zu erreichen.
Text 9 – Was bedeutet mir ökologische Bildung
Meine von der Schule ausgehende ökologische Bildung hat definitiv zu dem Stellenwert, den die Natur heute für mich hat, beigetragen. Denn durch die Waldorfschule kommt man automatisch in den Kontakt mit der Natur. Schon früh mit den Waldtagen, später mit dem Gartenbauunterricht, sowohl im Schulgarten als auch auf Grummersort.
Und dann findet natürlich in der 9. Klasse auch das Landwirtschaftspraktikum statt. Insbesondere dieses Praktikum hat mir vor Augen geführt, wie wichtig die Natur für den Seelenfrieden ist. Es fühlte sich wie eine Pause an. Ich war schon lange nicht mehr so unbeschwert und im Reinen mit mir und der Welt. Aber mir ist bewusst, dass diese Erfahrungen ein Privileg sind, das nicht jedem zuteil wird.
Mir ist auch bewusst, dass es beinahe unmöglich ist, hier Gerechtigkeit zu schaffen, so dass jeder diese Möglichkeiten besitzt. Dabei ist es so wichtig, denn ich denke, dass das Kennen- und Schätzenlernen der Natur die Bereitschaft der Menschen zum Klimaschutz auf jeden Fall steigern würde. Je näher man etwas oder jemanden ist,. desto Verantwortlicher fühlt man sich.
Globale Gerechtigkeit durch Nachhaltige Transformation: Alle Videos aus unserem Projekt im Überblick
Weitere Videos folgen aus unseren Projekten in der IGS Wardenburg, der OBS Uplengen, der OBS Alexanderstraße in Oldenburg und in der Freien Waldorfschule Oldenburg. Sobald weitere Beiträge veröffentlicht sind, stellen wir diese ebenfalls an dieser Stelle vor. Das Projekt läuft noch bis Dezember 2025.
Aus der IGS Flötenteich in Oldenburg
Wie wird der Welthandel gerecht? Diese Frage stellt die 11a der IGS Flötenteich Kumar Ashish, Studierender an der Uni Oldenburg, Lena Nzume, bildungspolitische Sprecherin der Grü Snen im Niedersächsischen Landtag und Bernd Siebenhüner, Professor für Ökologische Ökonomie. Juni 2025 | Themenseite
Afrika im Blick – Sosolya zu Gast. Die Sosolya Undugu Dance Academy fördert mit Musik, Tanz und Schauspiel die künstlerische und soziale Entwicklung benachteiligter junger Menschen in Kampala in Uganda und schafft eine friedvolle und nachhaltige Gemeinschaft durch Kunst. Mai 2025 | Themenseite
„Undugu“ – In Frieden vereint. Ronald Ssemaganda aus Uganda, Keti Kajumba, Doktorandin an der Universität Oldenburg, und Annegret Meyer, Mitglied der Schulleitung der IGS Flötenteich in Oldenburg, im Gespräch mit Jamelia aus der 11a über Globale Gerechtigkeit. Mai 2025 | Themenseite
Sosolya aus Uganda in Oldenburg. Für die Gäste der IGS Flötenteich aus Uganda waren die Worte von Bürgermeisterin Petra Averbeck bei der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt mehr als nur Symbolik; sie waren das herzliche Willkommen in Einer Welt. Mai 2025 | Themenseite
Aus der IGS Wilhelmshaven – Jahrgang 8
Vom Reichtum des globalen Südens. Globale Gerechtigkeit II – Die IGS Wilhelmshaven fragt nach Ausbeutung und Raub von Ressourcen. Der Süden ist nicht nur reich an Bodenschätzen und Ressourcen, sondern auch an einer großen Vielfalt von Kulturen, Sprachen, Völkern und Traditionen. Juni 2025 | Themenseite
Nepal – Mehr als der Himalaya. Kumar Ashish aus Nepal zu Gast in der IGS Wilhelmshaven. Kumar fordert, dass die Wertschöpfung im Land stattfinden muss. Er gibt das Beispiel der Yakwolle, die in die USA exportiert wird, anstatt dass sie im Land verarbeitet und verkauft wird. Juni 2025 | Themenseite
Togo – Westafrika im Blick. Pita Hermann Katchao berichtet in der IGS Wilhelmshaven über die ehemals deutsche, später französische Kolonie. „Nicht alle Finger sind gleich. Der Norden entlässt uns nicht in unsere Selbständigkeit. Warum müssen wir in Togo französisch sprechen?“ Juni 2025 | Themenseite
Kamerun – Die Kolonialzeit wirkt nach. Jan Fomboh aus Kamerun berichtet in der IGS Wilhelmshaven. Dort schwelt die „anglophone Krise“ zwischen dem frankophonen Zentralstaat und den kleineren anglophonen Landesteilen und eskalierte 2017 in bewaffnete Auseinandersetzungen. Juni 2025 | Themenseite
Aus der OBS Uplengen
Gerechte Arbeit weltweit. Wie steht es um die Arbeitsbedingungen weltweit? Diese Frage steht in unserem Projekt mit der OBS Uplengen im Mittelpunkt. Der 9. Jahrgang schaut mit großen Interesse auf die globalen Fragestellungen und kann zu Workshoptagen und Podium tolle Gäste begrüßen. Nov. 2025 | Themenseite
Rechte der Arbeitnehmer:innen. Wie steht es um die Arbeitsbedingungen weltweit? Diese Frage stellt die Klasse 9a dem Landtagsabgeordneten Nico Bloem (31), der sich als Schiffsbauer und langjähriger Betriebsratsvorsitzender einer großen Werft sehr gut damit auskennt. November 2025 | Themenseite
Aus der OBS Alexanderstraße in Oldenburg
Ungleiche Chancen – Warum? „Krass, dass wir kaum etwas von Afrika wissen. Krass, wie ungerecht der Welthandel ist. Krass, dass Wahlen manipuliert werden“, so einige Schüler:innen der 9d der OBS Alexanderstraße, schon am ersten Workshoptag. Am nächsten Tag kommt Bangladesh dazu. Nov. 2025 | Themenseite
Die Zukunft lässt auf sich warten. Anastasia Nkumi Kuma aus Kamerun will Koloniale Kontinuitäten endlich aufbrechen. Anna und Tim aus der Klasse 9d der OBS Alexanderstraße in Oldenburg im Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden von Vielfalt Afrika in Hannover e.V. November 2025 | Themenseite
Aus der IGS Wilhelmshaven – Jahrgang 13
Das Problem Globaler Gerechtigkeit. Der Leistungskurs Politik im 13. Jahrgang der IGS Wilhelmshaven im Gespräch mit Wilma Nyari, Initiative Schwarze Menschen, Stefanie Eilers, Netzwerk Energiedrehscheibe Nordwest, Aisha Beatriz Leibing und Denise Kellner, Englischlehrerin. Dezember 2025 | Themenseite
Die Tragödie der Allmende. Am ersten Workshoptag berichten Pauline und Lukas, die an der Uni Hannover promovieren, über die globalen Auswirkungen der europäischen Energiewende, etwa durch den Abbau von Lithium in Südamerika, das für hochwertige Akkus verwendet wird. Dezember 2025 | Themenseite
Globales Erbe Schulden. Hunderte Millionen Menschen leiden unter der globalen Schuldenkrise. Faire Schuldenerlasse sollten hochverschuldeten Staaten des Globalen Südens neue Handlungsspielräume zu ermöglichen, sagt Ann-Katrin Hähnle, Bildungsreferentin bei Oikocredit. Dezember 2025 | Themenseite
Aus der Freien Waldorfschule Oldenburg
Projekte zur Nachhaltigkeit weltweit. Biologisch-dynamische Landwirtschaft in der Wüste? Ägypten, Afrika, Kurdistan und Nepal – mit einem weiten Blick fragen Schüler:innen der Waldorfschule ihre Gesprächspartner:innen nach Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit weltweit. Dezember 2025 | Themenseite
Globale Gerechtigkeit – Netzwerkprojekte schulübergreifend
Arne Semsrott: Demokratie schützen. Demokratie ist Voraussetzung für die Achtung der Menschenrechte und für das Streben nach Globaler Gerechtigkeit. Interview mit Arne Semsrott. Sein Buch „Machtübernahme“ fragt, was passiert, wenn Rechtsextremisten regieren und ist eine Anleitung zum Widerstand. Oktober 2025 | Themenseite
Globalisierung gegen Klima. Axel Friedrich, früherer Leiter der Verkehrsabteilung des Umweltbundesamts, hat an der Aufdeckung vieler Skandale der globalen Industrie mitgearbeitet. Heute berät er Umweltverbände und Regierungen: Was für Zukunft und Globale Gerechtigkeit nötig ist. August 2025 | Themenseite
Klimaschutz als globale Aufgabe. „Der Schrecken der Autoindustrie“ – Dr. Axel Friedrich, ehemaliger Leiter der Verkehrsabteilung des Umweltbundesamtes, über Industrie und globale Verantwortung. Am Brennpunkt Wilhelmshaven wird deutlich, was Verantwortung vor Ort bedeutet. August 2025 | Themenseite
Die Sendereihe
Werkstatt Zukunft produziert monatlich eine TV-Sendereihe, die bei Oldenburg eins und bei weiteren Bürgersendern ausgestrahlt wird. Über unsere Website und unseren YouTube-Kanal sind unsere Videos zeitlich und räumlich unbegrenzt zu sehen.
Förderer „Globale Gerechtigkeit durch Nachhaltige Transformation“
Gefördert durch Engagement Global... | Website
...mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung | Website
...und durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung | Website
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Werkstatt Zukunft in Kooperation mit Schulen in Oldenburg und im Umland sowie mit Oldenburg eins und weiteren Bürgersendern.






















