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Werkstatt Zukunft

OLDENBURGER ZUKUNFTSTAGE > SONSTIGE VERANSTALTUNGEN

Forum Zukunft: Frühere Veranstaltungen

Do 26. November 2015, 20 Uhr | Sophienkirche, Ulmenstraße 29 - Oldenburg

Klimagerechtigkeit: Die Atmosphäre als globales Gemeingut

Film + Gespräch

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In der Juli-Veranstaltung der Werkstatt Zukunft hat Stefan Tuschen (Misereor) ein beachtenswertes Referat über Globale Gemeinschaftsgüter gehalten. Die Aufzeichnung dieses Referates nehmen wir zum Anlass, über diese alte, vielfach in Vergessenheit geratene Konzeption nachzudenken, die heute wieder neu diskutiert wird (Bericht des Weltklimarates, Enzyklia ‚Laudato Si’). Ein Beitrag auf dem Weg zum ‚Klimagipfel’ in Paris und zum Verständnis der Hintergründe der Klimaproblematik.

Das Gespräch, das sich dem Film anschließt, moderiert Andreas Büttner.
In Zusammenarbeit mit der Klima-Allianz Oldenburg.

So 8. November 2015, 20 Uhr | Exerzierhalle am Pferdemarkt (Staatstheater) - Oldenburg

Demographischer Wandel

Wie werden die Herausforderungen in der Metropolregion Nordwest gemeistert?

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Wohnmodelle, die Generationen verbinden, Perspektiven für junge Menschen und weitere Themen rund um den demographischen Wandel stehen im Mittelpunkt dieses Abends, der auch versucht die Chancen der gegenwärtigen Migration für unsere Gesellschaft auszuloten. Moderation Nina Gmeiner und Andreas Büttner. Die Gesprächspartner*innen werden in Kürze bekannt gegeben.

Eine Veranstaltung der Werkstatt Zukunft, die auch von unserem Forum Zukunft getragen wird, in Zusammenarbeit mit der Metropolregion Nordwest, dem Oldenburgischen Staatstheater, Oldenburg eins und Radio Weser.tv

Do 8. Oktober 2015, 20 Uhr | Sophienkirche, Ulmenstraße 29 - Oldenburg

Frieden – Interkulturelle Begegnung als Chance

Film + Gespräch

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Film: Sendung der Werkstatt Zukunft vom Februar 2015 – Andreas Büttner im Gespräch mit Ilse Wellershoff-Schuur, Amin Sawa’ed und Ilyas Yanc. Die Gesprächspartner*innen stellen ein Friedensprojekt in Israel und die Integration der Yeziden in Oldenburg vor.

+ Gespräch: Im Gespräch gehen wir ein auf die Chancen und Probleme interkultureller Begegnung – auf die Erfahrungen, die die Teilnehmer*innen in diesem Zusammenhang gemacht haben.

Mo 28. September 2015, 20 Uhr | Sophienkirche, Ulmenstraße 29 - Oldenburg

Schicksal Flucht

Kinder und Jugendliche auf der Flucht - Zeitzeugen im Gespräch

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Menschen müssen ihre Heimat verlassen, Aufbrechen ins Ungewisse, sich zurechtfinden in einer neuen, fremden Welt. Und: nicht jede Flucht gelingt. In einer Zeit, in der weltweit mehr Menschen denn je auf der Flucht sind, fragen wir Menschen aus unterschiedlichen Generationen, die als Kinder und Jugendliche das Schicksal Flucht erlitten haben, nach ihren ganz persönlichen Erfahrungen.

Andreas Büttner im Gespräch mit Gerda Schwarz (1945, Oberschlesien), Phyllis Langanke (1986, Ostberlin), Ilyas Yanc (1988, Türkei) und Khalaf Mirza Dawed (2015, Nordirak).

Ilyas Yanc, der als Kind selber als Flüchtling nach Deutschland kam, ist jetzt Flüchtlingsberater bei der Interkulturellen Arbeitsstätte IBIS in Oldenburg. Er wird nicht nur von seinen Erfahrungen als Kind auf der Flucht berichten, sondern auch für Khalaf Mirza Dawed, der den IS überlebt hat und erst in diesem Jahr nach Oldenburg gekommen ist, übersetzen. Khalaf ist in unserer Gesprächsrunde der einzige, der nicht als Kind, sondern erst als Familienvater aus seiner Heimat geflohen ist.

Foto Jonskonline CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Sa 26. September, 11 Uhr | Hofgemeinschaft Grummersort, Hauptmoorweg 3 - Hude

Hofführung Grummersort

Landschaftspflege und eigene Energieversorgung – innovative Projekte in der Landwirtschaft

Mit Margret Zimmermann, Hofgemeinschaft Grummersort

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Neben den im ökologischen Landbau angewandten Verfahren wie organische Düngewirtschaft, Verzicht auf Pflanzenschutzmittel, artgerechte Tierhaltung usw. werden bei der biologisch-dynamischen Landbaumethode weitere Aspekte berücksichtigt. Die Hofgemeinschaft Grummersort legt Wert auf eine Pflege der Kulturlandschaft, die das Zusammenwirken alles Lebendigen unterstützt.

Derzeit wird eine Anlage zur Holzvergasung entwickelt, die den Hof mit Strom und Wärme versorgt. Diese Entwicklung wird von der Uni Oldenburg unterstützt. Die bisher ‚unproduktive’ Tätigkeit der Pflege von Landschaftshecken wird durch die Nutzung des Abfallholzes wirtschaftlich und dient zugleich dem Klimaschutz.

In einer Pressemitteilung der Universität heißt es dazu: Green Economy verbindet Nachhaltigkeit und Innovation miteinander: An dieser Schnittstelle siedelt sich auch das Gründerteam der Universität Oldenburg „Lipro Energy“ mit seiner neuartigen Holzvergaseranlage an. Die innovative Technik setzt Maßstäbe für die dezentrale Energieversorgung. Jetzt hat das Oldenburger Gründerteam um Julian Fintelmann, Jonas Zimmermann und Frederik Köster den Zuschlag für ein EXIST-Gründerstipendium in Höhe von 126.000 Euro erhalten.

Das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) der Universität Oldenburg berät das Start-up, die Mentoren sind apl. Prof. Dr. Klaus Fichter, Hochschullehrer für Innovation und Nachhaltigkeit, sowie Prof. Dr. Alexander Nicolai, Stiftungsprofessor Entrepreneurship der Universität. Das EXIST-Gründerstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Unkostenbeitrag € 10,- (einschl. Imbiss mit hofeigenen Produkten). Info, Anmeldung und Fahrgemeinschaften (Rad, bei Bedarf auch Auto): Email oder Tel. 04486-920 285

In Kooperation mit der Klima-Allianz Oldenburg | Website Klima-Allianz

Mo 14. September 2015, 20 Uhr | Sophienkirche, Ulmenstraße 29 - Oldenburg

Ideen und Innovationen – und was machen wir daraus?

Fragen an der Grenze von Wissenschaft und Leben

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Ideen und immer neue Ideen: Wissenschaft und Forschung bringen eine Innovation nach der anderen auf den Weg – aber wie verändern diese unser Leben, was machen wir daraus?

Prof. Dr. Bart Hessen war Hochschullehrer für Anorganische Molekülchemie an der Rijksuniversiteit Groningen, bevor er Pfarrer der Christengemeinschaft wurde. In seinem Beitrag, dem sich ein offenes Gespräch anschließt, geht er der Frage nach unserer Verantwortung im Umgang mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und technischen Möglichkeiten nach.

Wir setzen unsere neue Reihe „Fragen an der Grenze von Wissenschaft und Leben“ fort mit den Oldenburger Professoren Niko Paech (Nachhaltigkeit zwischen Alltag und Wissenschaft, 18. Januar) und Meinhard Simon (Unser Umgang mit der Erde in Zeiten des Klimawandels, 4. April).