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Werkstatt Zukunft

TV-SENDUNG • WZ > JULI 2017

Vom Anfang und Ende des Kapitalismus

Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin der taz

Sendung

















Hier finden Sie die Sendung unabhängig von Ort und Zeit auf unserem YouTube-Kanal, freigeschaltet ab Erstausstrahlung am 19. Juli 2017, 19.00 Uhr | Video

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Veranstaltung im Rahmen des Kolloquiums Postwachstumsökonomie
am 5. Juli 2017, 18.15 Uhr – Freie Waldorfschule Oldenburg, Blumenhof 9

Sendetermine:
Mi 19. Juli 2017, 19.00 Uhr - Oldenburg eins

Wiederholungen werden in den Programmankündigungen der Sender bekanntgegeben.

Thema und Gäste

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Für Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin der taz, sind ökonomische Fragen untrennbar mit deren sozialen und gesellschaftlichen Aspekten verbunden. In Oldenburg war sie im Juli 2017 zu Gast im „Kolloquium zur Postwachstumsökonomie“, das von Niko Paech unter anderen Wirtschaftswissenschaftlern geleitet wird.

Werkstatt Zukunft hat ihren Vortrag „Vom Anfang und Ende des Kapitalismus“ und ein Interview mit ihr und Niko Paech aufgezeichnet, in dem es um Ansprüche und Grenzen, Umwelt und Ressourcen sowie um ein gutes Leben geht.

Niko Paech gilt als Deutschlands bekanntester Wachstumskritiker. Er lehrt nach Jahren in Oldenburg jetzt an der Universität Siegen.

Das Interview

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Niko Paech und Ulrike Herrmann: Ansprüche und ein gutes Leben
Wie viel Geld braucht der Mensch - und wozu? Die bekannte Wirtschaftsjournalistin der taz und der Wachstumskritiker im Gespräch über Ansprüche und Grenzen und über ein gutes Leben | Video

Ulrike Herrmann

Ihr neuestes Buch ist 2016 erschienen: "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Die Krise der heutigen Ökonomie - oder was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können" (Westend). Von ihr stammen auch die Bücher „Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht“ (Piper 2012) sowie „Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen“ (Piper 2015).

Ulrike Herrmann wurde 1964 in Hamburg geboren. Nach einer abgeschlossenen Lehre als Bankkauffrau absolvierte sie die Henri-Nannen-Schule. Anschließend studierte Ulrike Herrmann Wirtschaftsgeschichte und Philosophie an der FU Berlin. Eine Mitarbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stiftung und die Tätigkeit als Pressesprecherin der Hamburger Gleichstellungssenatorin Krista Sager schlossen sich an.

Seit 2000 ist sie Wirtschaftskorrespondentin bei der Berliner taz. Dort war sie auch Parlamentskorrespondentin und leitete die Meinungsredaktion. Sie gehört zum Vorstand der taz-Verlagsgenossenschaft.

„Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“

Aus einer Buchbesprechung bei „ttt – titel thesen temperamente“:

Es seien die Ideologien, die herrschenden Theorien der Wirtschaftswissenschaftler, die den Kapitalismus vor die Wand fahren lassen, sagt Ulrike Herrmann in ihrem neuen Buch.

Auch in westlichen Demokratien führe der neoliberal gesteuerte Kapitalismus zu extremer Ungerechtigkeit und zu obszönem Reichtum – eine große Bedrohung für demokratische Gesellschaften, wenn Gerechtigkeit und Gleichheit keine zentralen Werte mehr sind. Zeit für Ulrike Herrmann, die Frage zu stellen, wie die Politik das Primat über die Ökonomie zurückgewinnen kann, wie wir zu einer sozialen Markwirtschaft im Kapitalismus zurückfinden können.

Website | Die ganze Rezension finden Sie hier (mit Video)

Die Sendereihe

Werkstatt Zukunft produziert monatlich eine TV-Sendereihe, die bei Oldenburg eins und bei Radio Weser.tv ausgestrahlt wird.

Oldenburg eins. Der Bürgersender ist im Großraum Oldenburg über Kabel (Sonderkanal) und im Internet als Livestream zu empfangen.

Radio Weser.tv. Das Gleiche gilt im Großraum Bremen für das Fernsehprogramm von Radio Weser.tv.

Website/Social Media. Über unsere Website und über Social Media ist die Sendung ab Erstausstrahlung zeitlich und räumlich unbegrenzt sowohl im Ganzen als auch in thematischen Abschnitten zu sehen.

Förderer

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Wir danken AStA der Uni Oldenburg für die Förderung der Aufzeichnung von Veranstaltung und Interview.


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Werkstatt Zukunft in Kooperation mit der Vereinigung für Ökologische Ökonomie und den Lokalsendern Oldenburg eins und Radio Weser.TV