Start | Kontakt | Impressum

Werkstatt Zukunft

TV-SENDUNG • WZ > FEBRUAR 2015

Frieden - der gemeinsame Weg

Interkulturelle Begegnung als Chance. Ein Friedensprojekt in Israel. Begegnungen in Oldenburg und umzu

Sendung

















Hier finden Sie die Sendung unabhängig von Ort und Zeit auf unserem YouTube-Kanal, freigeschaltet ab Erstausstrahlung am 18. Februar 2015, 19.00-19.55 Uhr | YouTube

Werkstatt-Rätsel. In welcher Werkstatt wurde der Aufmacher der Sendung gedreht? Unter allen richtigen Einsendungen, die uns bis zum 25. Februar 2015 erreichen, verlosen wir einen Gutschein des Bio-Restaurants Seidenspinner (Oldenburg) im Wert von € 25. Konsequent ökologisch gewinnen! Email an ratefreund@werkstatt-zukunft.org

Link

Spendenkonten und weitere Infos über die Initiativen, die sich in dieser Sendung vorstellen. Vertreten sind nicht nur die Projekte in Israel und im Irak, sondern auch die Ansprechpartner*innen der Angebote in Oldenburg | Spendenkonten und Infos über die Projekte

Bild

Öffentliche Veranstaltung:
Donnerstag, 12. Februar 2015, 20 Uhr – Exerzierhalle am Pferdemarkt (Oldenburgisches Staatstheater)

Sendetermine:
Mittwoch, 18. Februar 2015, 19.00-19.55 Uhr - Oldenburg eins
Donnerstag, 19. Februar 2015, 21.00-21.55 Uhr - Radio Weser.tv

Wiederholungen werden in den Programmankündigungen der Sender bekanntgegeben.

In der Exerzierhalle: „Ein Lächeln ins Gesicht zaubern“

„Frieden ist möglich – als gemeinsamer Weg“ ist das Fazit der zweiten Ausgabe der Werkstatt Zukunft, der monatlichen Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Oldenburgischen Staatstheater. Vor erneut ausverkauftem Haus in der Exerzierhalle sprach Andreas Büttner, einer der Sprecher der Werkstatt Zukunft, dieses Wort gelassen aus | Pressemitteilung

Foto

Am 12. Februar fand die zweite Veranstaltung der Werkstatt Zukunt statt. Beiträge des Abends veröffentlichen wir hier auf unserer Website und auf unserem YouTube-Kanal, siehe unten | Fotos von der Veranstaltung


Beiträge

Link

Begegnungen in Galiläa. Interkulturelle Begegnung in Galiläa: eine Begegnungsstätte entsteht zwischen einem jüdischen Kibbutz, einer Beduinensiedlung und einer arabischen Kleinstadt | Video

Link

ReWIS - Refugees Welcome in Sports. Sportangebot für geflüchtete Menschen in Oldenburg. Studierende der Uni Oldenburg (Master Sport und Lebensstil) laden ein | Video

Link

Sabri Akan an der Saz. Sabri aus Zetel gehört der yezidischen Gemeinschaft an - er ist Schüler und will demnächst sein Fachabitur machen. Danke Sabri! | Video


Link

OLstars bei Werkstatt Zukunft. Die OLstars waren am 12.2.2015 unsere Gäste in der Exerzierhalle des Oldenburgischen Staatstheaters. Vielen Dank Diler und Hawar Hori! | Video

Link

Flucht - kreativ verarbeitet. Jugendliche Flüchtlinge in Bremen erstellen mit dem Oldenburger Medienpädagogen Lars Kaempf ein Video, in dem sie ihre Erfahrungen verarbeiten. Ein Extra, das nicht in der Sendung enthalten ist! | Video

Teaser: Krieg und Frieden

Link

Johanna zu Krieg und Frieden | Video




Link

Lara zu Waffenexporten | Video




Link

Lina zum Seelenfrieden | Video




Link

Johanna, Lara, Lina zum Frieden | Video





Rubriken

Link

Das weiße Sofa. News Februar 2015. Nina und Miriam mit den aktuellen Nachrichten | Video



Link

Nachhaltigkeitstipp: Integrationslotsen helfen Flüchtlingen. Nachhaltige Hilfe für Flüchtlinge in Oldenburg | Video


Link

Neues aus dem Amt für materielle Abrüstung - Folge 2. Gisela Obst regelt das schon | Video




Thema und Gäste

Beziehungen zu pflegen, ist eine Arbeit, die sich lohnt, Gastfreundschaft zu üben, auf andere Menschen aufmerksam zu sein (Taha, Sheikh eines Beduinen-Stammes).

Bild
Jugendliche aus drei Kulturen bei einem hebräisch-arabisch-deutschen Theaterprojekt im Zentrum Sha'ar laAdam - Bab l'il Insan

Die Initiative »Sha’ar laOlam – Bab l’alAlem e.V.« (Tor zur Welt) baut ein Begegnungszentrum in Galiläa auf.

Gemeinsame Projekte führen junge Menschen aus dem jüdischen und arabischen Kulturkreis in Galiläa zusammen, zum Teil mit Beteiligung von Jugendlichen aus Deutschland. So entstanden bereits mehrere Theater- und Musicalproduktionen, jeweils dreisprachig in hebräischer, arabischer und deutscher Sprache. Feste vor Ort verbinden Menschen verschiedener Herkunft aus allen Generationen miteinander.

Teil der Initiative ist auch der Bau eines Andachtshauses für alle Religionen, das zwischen einem Kibbuz, einer arabischen Stadt und einem Beduinendorf liegt und Menschen aus allen drei Siedlungen zusammenführt.

Ilse Wellershoff-Schuur (Pfarrerin der Christengemeinschaft Überlingen, früher Lehrerin in Oldenburg) engagiert sich seit vielen Jahren gemeinsam mit jüdischen und arabischen Partner*innen für dieses Friedensprojekt in Galiläa. Amin Sawa’ed ist der Sohn des Muchtars dieses Beduinenstammes, er kommt anlässlich eines Deutschlandbesuches nach Oldenburg.

Aus Oldenburg haben wir Ilyas Yanc, den Bildungsreferenten des Yezidischen Forums eingeladen. Über die Chancen und Probleme Interkultureller Begegnung möchten wir mit Ihnen am 12. Februar ins Gespräch kommen, darüber berichten wir in unserer Sendung am 18. Februar. Herzlich willkommen!

Mit dieser 2. Veranstaltung und der zugehörigen Sendung setzen wir die neue Reihe Werkstatt Zukunft fort.

Link

Spendenkonten. Sowohl das Begegnungsprojekt in Galiläa als auch die Hilfsaktion der Yeziden sind auf Ihre Unterstützung angewiesen. Spendenkonten und weitere Infos über die Initiativen finden Sie hier | Spendenkonten und Infos über die Projekte

Gesprächspartner*innen:

BildBildBildBild





Ilse Wellershoff-Schuur, Pfarrerin in Überlingen
Amin Sawa'ed, Lehrer und Sozialarbeiter in Galiläa
Ilyas Yanc, Bildungsreferent des Yezidischen Forums, Oldenburg
Andreas Büttner, Moderation

Junge Yesiden bringen Musik mit

Sabri Akan

Sabri Akan spielt auf der Saz, einer traditionellen Laute, die vom Mittelmeer bis nach Afghanistan verbreitet ist. Sabri organisiert mit seiner Familie in Zetel Hilfstransporte für geflüchtete Yesiden im Nordirak, so wie dies die Yezidische Jugend in Oldenburg ebenfalls macht.

Über ihn schrieb die NWZ im November: „Im vergangenen Jahr hat der 16-jährige Zeteler Sabri Akan zum ersten Mal das Dorf in der Türkei gesehen, aus dem seine Eltern und Großeltern vor 27 Jahren geflohen waren. Er nennt es seine „Heimat“. Nur noch zwei Menschen leben in dem Dorf. Alle anderen sind längst weg. Sabri ist in Friesland geboren, er macht an der Fachoberschule Varel sein Fachabitur. Aber mit den yezidischen Kurden, die im Nachbarland der Türkei, im Irak, von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) verfolgt werden, fühlt er sich tief verbunden. „Der Winter dort wird hart, und die Menschen haben nicht einmal Decken“, sagt Sabri Akan. Empathie nennt man das, die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen“ | NWZ über die Hilfsaktion der Familie Akan

OLstars

Die OLstars - das sind die drei kurdischen Brüder Diler, Hawar und Roshat aus Oldenburg. Geboren im Irak und früh den Vater im Golfkrieg verloren, floh Diler als erster der drei zusammen 1998 mit seinem Onkel vor dem Regime Saddam Husseins nach Deutschland. Erst zwei Jahre später konnten ihm seine Mutter und seine beiden Brüder folgen. Von da an wuchsen sie zwischen Kleinkriminalität und den verschiedensten Kulturen im Oldenburger Brennpunkt, dem Kennedyviertel, auf, hielten sich aber immer von Verbrechen und Drogen fern.

Inspiriert durch Deutsche Rapkünstler wie Bushido, Azad oder Eko fingen sie im Jahre 2006 an, selbst Musik zu machen. Angefangen mit dem üblichen Strassenrap, wurde es den OLstars mit der Zeit immer wichtiger eine Message an ihre Hörer zu vermitteln. Sie wollen ihren Mitmenschen und Fans zeigen, dass man als Bürger mit Migrationshintergrund auch einen positiven Lebensweg einschlagen kann, ohne Kriminalität, ohne Drogen, ohne Gewalt, und diese auch nicht in Texten verherrlichen muss. Den OLstars ist es wichtig ein positives Vorbild und Beispiel besonders für ihre jungen Hörer zu ein und so Vorurteile und Klischees zu widerlegen.

Das alles drücken sie in ehrlicher Musik mit emotionalen, harten und direkten Texten aus, die sie von Anfang an in kompletter Eigenregie produziert haben. Durch das Internet verbreiteten sich schnell die Tracks der Oldenburger Rapper, sodass sie heute bereits eine beachtliche Fanbase vorweisen können und zu den bekanntesten lokalen Rappern zählen.

Seit kurzem werden die OLstars von der renommierten Künstleragentur Blonde Entertainment unterstützt und planen für die Zukunft einige Meilensteine wie das demnächst erscheinende Mixtape "Porta Mundus", sowie die gleichnamige DVD und zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland.

LogoLogoLogoLogo



Werkstatt Zukunft in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater und dem Lokalsender Oldenburg eins