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Trump gegen Klimaschutz: Den Schaden haben die USA

Von Redaktion, Juni 2017

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Was bedeutet die Ankündigung von Donald Trump, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen werden? In einer ersten Stellungnahme dazu sagt Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK):

„Dem Fortschritt der weltweiten Klimapolitik wird es nicht substanziell schaden, wenn Amerika tatsächlich das Paris-Abkommen verlässt; schaden wird es aber den USA. China und Europa werden globale Führer auf dem Weg zu einer sauberen und sicheren Energiezukunft, und sie werden ihre Position verstärken, wenn die USA zurückrutschen ins Nationale. Auch innovative US-Bundesstaaten wie Kalifornien, immerhin die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt, werden weiter Emissionsreduktionen vorantreiben. Die Leute von Trump hocken in den Schützengräben der Vergangenheit, statt die Zukunft aufzubauen. Sie erkennen nicht: Die Klimakriege sind vorbei – das Wettrennen um nachhaltigen Wohlstand läuft.“ (Quelle: Pressestelle PIK)

Schellnhuber ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung (WBGU) und Vorsitzender des High Level Panel on Decarbonisation Pathways der Europäischen Kommission.

Die Tagesschau merkt auf ihrer Website an, dass die Vereinigten Staaten damit das einzige Land neben Syrien und Nicaragua sind, das nicht mehr Teil des UN-Weltklimavertrags ist.