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Ausgezeichnet: Münchner Waldorfschüler unterstützen Roma-Familien in Rumänien

Von Andreas Büttner, September 2014

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Schüler der Rudolf-Steiner-Schule in München sanieren in Rumänien ein ganzes Dorf und bekämpfen die Vorurteile gegenüber Roma. Die Initiative wird jetzt mit dem "Helferherzen"-Preis ausgezeichnet, der vom dm-Drogeriemarkt, dem Naturschutzbund Deutschland, dem Bundesverband Kinderschutzbund und der Deutschen Unesco-Kommission verliehen wird. | Bericht der Süddeutschen Zeitung

Auf der Schulwebsite wird das Projekt, das im Sozialpraktikum durchgeführt wird, vorgestellt und mit Berichten und Videos illustriert:

Seit 2002 reisen jedes Jahr Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse drei Wochen lang nach Rosia in Rumänien, wo sich die Hans-Spalinger Waldorfschule für Roma befindet. Diese Schule ermöglicht Bildung für derzeit ca. 80 im Dorf ansässige Roma-Kinder, die im sonstigen rumänischen Bildungssystem nur schwerst beschulbar wären. Ziel des Projektes ist, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Roma-Familien zu leisten, da diese in sehr ärmlichen Verhältnissen leben. | Projekt auf der Website der Schule

In diesem Jahr wurde das Projekt erweitert: die Schüler arbeiten zusammen mit den Dorfbewohnern an einer Verbesserung der Infrastruktur, die allen Bewohnern zugute kommt. Damit wollen sie zugleich helfen, die Beziehung der Romafamilien zu den anderen Dorfbewohnern zu verbessern.